Hier findest Du jede Menge Fragen und Antworten zu allen möglichen Themen rund ums erfolgreiche Onlinemarketing, die mir immer wieder begegnen.

Zur persönlichen Onlinemarketingberatung mit mir geht es hier lang >>>>>>>

Welche Tools helfen mir dabei, SEO zu vereinfachen ?

Um Deine Website für Suchmaschinen zu optimieren gibt es für viele Plattformen – z.B. für WordPress – hilfreiche Tools wie Yoast.
Diese helfen Dir dabei, dass die Webseiten Deiner Website in Suchmaschinen besser gefunden werden, indem an den richtigen Stellen Deiner Webseiten z.B. die Metaheader und Metadescriptons eingetragen werden.
Außerdem erhältst Du von Yoast auch Hinweise zur Qualität Deiner Keyworddichte im Webseitentext und in Deinen Überschriften.
Mit “Onlinemarketing loslegen” tust Du übrigens schon weit vor dem technischen Aspekt, nämlich mit Deiner Positionierung.
Ohne dass diese vollständig abgeschlossen ist, wird Dir kein technisches Tool helfen können, die richtigen SEO-Keywords zu finden und auf Deiner Website einzusetzen.
Deine Positionierung ist die Grundlage für technisches SEO.
SEO ist nicht rein technisch, sondern beginnt strategisch.
Ich erwähne das deshalb, weil das gerne mal “außer Acht gelassen wird” und es leider auch viele Website- und SEO-BeraterInnen gibt, die das ihren Kunden nicht erklären (können).

Was ist für eine gute Website-Optimierung wichtig ?

Um die Frage zu beantworten müsste erst einmal geklärt werden, in welchen Bereichen Du Deine Website optimieren willst.
Zunächst möchte ich aber festhalten, dass man “Websites” nur schwer bis gar nicht optimieren kann, sondern nur einzelne Seiten einer Website – das ist sehr wichtig zu unterscheiden, denn Suchmaschinen kennen keine Websites, sondern nur die einzelnen Webseiten eines Webauftrittes (Website).
Zur Auswahl stehen u.a.:
– Auffindbarkeit in Suchmaschinen
– Konvertiertung (der Besucher zu Kunden und Aufträgen)
Die Aussage, dass es gut ist, möglichst lange Texte zu schreiben, kann nur für einen bestimmten Bereich (SEO – Suchmaschinenoptimierung) und im Einzelfall richtig sein.
Sie trifft vor allem für Blogs zu.
Es gibt aber auch sehr viele erfolgreiche Webseiten und Websites, die keinen Blog haben.
Für eine optimale Konvertierung von Besuchern zu Aufträgen stimmt die Aussage nicht: Viele Besucher von Webseiten lassen sich durch lange Texte sogar vom Kauf / Aktion abhalten.
Um eine bessere Konvertierung (Conversionrate) zu erreichen kann eine Optimierung darin bestehen, spezielle Landingpages zu erstellen, die Besucher zum Kauf (zur Aktion) hinleiten.
Diese Technik nutzen nahezu alle erfolgreichen Webseiten.
Hier lohnt es sich, sich z.B. an dem klassichen AIDA-Formulierungsschema für Verkaufstexte zu orientieren UND auf der Webseite (Landingpage) auch entsprechende CTAS (Call-to-Actions) einzubauen – das sind z.B. “Hier klicken”-Buttons oder “Kontaktformulare”.
Diese Antwort stellt aber nur eine kleine Auswahl an möglichen Optimierungen einer Website dar.
Man müsste dazu bereits mit der Technik anfangen (Ladezeiten), dem grundsätzlichen Aufbau (Mobile-Readyness) und vielem mehr.

Welche sind die drei wichtigsten Dinge, die ich als Selbständiger beachten muss, um im B2B-Geschäft nachhaltig erfolgreich zu sein ?

Die Frage, wie Du nachhaltig im B2B erfolgreich sein kannst, hängt zunächst einmal mal von Deiner Zielgruppe ab und damit von Deiner Positionierung ab.
Es macht beispielsweise einen Riesenunterschied für Dein Marketing, ob Du Beratungsleistungen für andere Selbstständige anbietest (so wie ich heute), oder ob Du Beratungsleistungen für Großunternehmen anbietest (so wie ich früher).
Beide Zielgruppen bewegen sich auf unterschiedlichen Plattformen / Märkten und brauchen unterschiedliche Argumente, die sie zum Kauf bewegen.
Jenseits der Betrachtung des ganz konkreten Falles und Deinem Angebot glaube ich, dass die folgenden Punkte für alle Fälle gelten:
1. Positioniere Dich im Marketingsinne für Deine Zielgruppe. Was “Positionierung” meint, kannst Du z.B. in meinem Blogbeitrag nachlesen: online-mehr-kunden.de­/positioni­…serfolges
2. Pflege Beziehungen zu Entscheidern: Das gilt insbesondere für die Beratungsarbeit in größeren Unternehmen. Menschen, die in der Lage sind, Beziehungen zu pflegen, werden im Idealfall “von Auftrag zu Auftrag” weiter gereicht.
3. Auch wenn Dein Auftragsbuch voll ist: Investiere immer einen festen Teil Deiner Zeit in Selbstmarketing: Onlinemarketing / Website etc. Nichts ist blöder, als wenn Du aus einer längeren und guten Auftragslage kommst, in dieser Zeit nichts in Eigen-PR investiert hast und dann “plötzlich” bei null anfangen musst.
Das ist eine Falle, in die viele selbstständige BeraterInnen tappen.

Wie kann ich mit kleinem Budget wirksames Online-Marketing betreiben ?

Ich finde, die besten Wege, um mit kleinem Budget mit Onlinemarketing zu starten sind diese:
1. Eine SEO-optimierte Website zu bauen.
In diesem Artikel kannst Du nachlesen, wie SEO funktioniert: online-mehr-kunden.de­/seo-so-wi­…angezeigt
SEO kostet Zeitinvestition, wirkt dafür aber dauerhaft ohne Bezahlung.
2. Du kannst Dein Business auf den Social-Media-Kanälen, auf denen sich Deine Zielgruppe aufhält “seeden”.
Dazu verfasst Du am besten für Deine Zielgruppe hilfreiche Beiträge (Blogbeiträge) auf Deiner Website und veröffentlichst sie mit vielen Hashtags versehen auf den entsprechenden Social-Media-Kanälen.
3. Direktansprache auf Social-Media
Gerade bei B2B-Netzwerken wie XING und Linkedin ist es hilfreich, dieses “Seeding” in Fachgruppen zu betreiben, in denen Deine Zielgruppe nach Lösungen sucht.
4. Veranstalte kostenlose Webinare, in denen Du Deine Kompetenz darstellen kannst.
Die Termine dazu kannst Du wie oben beschrieben auf den Social-Media-Kanälen seeden.
Diese vier Maßnahmen sind mit viel Zeitaufwand und konsequentem Handeln verbunden, kosten aber ansonsten kaum Geld.
Aber Achtung: Die Zeit der “Wunder” ist vorbei. Da das mittlerweile “alle machen”, solltest Du auch hierbei nur mit moderaten Ergebnissen rechnen.
Hierzu empfehle ich Dir, auch mal diesen Blogbeitrag von mir zu lesen:
online-mehr-kunden.de­/warum-du-­…eich-bist
Letzten Endes wirst Du kaum ohne bezahltes Onlinemarketing dauerhaft sehr erfolgreich sein.

Welche Regeln gibt es für gute Webseitentexte ?

Ich habe 9 Gesetze für “Webseitentexte die verkaufen” definiert:
1. Gesetz: Stifte Nutzen !
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Besucher Deiner Website müssen auf Anhieb erkennen, ob Dein Angebot einen Nutzen für sie hat. Du erinnerst Dich noch: Entweder löst Dein Angebot ein Problem bei Deiner Zielgruppe, oder es erfüllt einen Wunsch.
Der Besucher Deiner Website entscheidet etwa im Bereich von 1 Sekunde bis 3 Sekunden ob Dein Angebot für ihn relevant ist (wie gut, wenn Du Deine Positionierung ordentlich gemacht hast).
Wenn er auf Anhieb erkennt, dass auf Deiner Website ein Nutzen für ihn vorhanden sein kann liest er weiter, ansonsten klickt er zu nächsten Website in der Suchmaschine.
Den Nutzen Deines Angebotes beschreibst Du am besten schon gleich in der ersten Überschrift auf Deiner Webseite.
Statt eines:
„Herzlich willkommen bei Heinz Meier Industrieberatungen, Kleinklickersbach….“
Schreibst Du:
„Bis zu 55 % Geld sparen im Industriebau – alle Infos für Bauträger hier“
Wenn Du Physiotherapeut bist und Du Dich darauf spezialisiert hast, Menschen von ihren Kreuzschmerzen zu befreien, dann fabuliere in Deiner Hauptüberschrift auf Deiner Website nicht von:
„Neuartigen Behandlungsmethoden, abgewandelt aus alten tibetischen Weisheiten…“
Sondern schreibe z.B.:
„Weg mit den Kreuzschmerzen – Hilfe für Männer und Frauen in sitzenden Berufen“
Indem Du bereits in der Überschrift erwähnst, welchen Nutzen Du stiftest und für wen, hältst Du einerseits diejenigen Webseitenbesucher auf Deiner Website, zu denen das Problem passt, das Du lösen kannst und hältst Dir diejenigen vom Leib, für die Du nichts anzubieten hast.
Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten für spannend gestaltete Überschriften auf Webseiten. Da man alleine diesem Thema ein eigenes Buch widmen könnte und das andere Autoren auch schon gemacht haben, spare ich mir hier die weiteren Details und verweise Dich auf ein bisschen Suchmaschinenarbeit.
2. Gesetz: Fasse Dich kurz !
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“Lieber Freund, entschuldige meinen langen Brief, für einen kurzen hatte ich keine Zeit.”
Dieses Zitat wird unterschiedlichen Autoren zugeschrieben – je nachdem, welche Quelle man dazu heran zieht.
Auch wenn es zweifelsohne hunderte Jahre alt ist, so hat es doch an Aktualität nicht das geringste verloren.
Der Text Deiner Internetseite, die ja verkaufen soll, muss in der Lage sein, Deinen Webseitenbesucher in kurzer Zeit zu einer Aktion (Kauf, Anfrage, Buchung) zu führen.
Je mehr Du Dich in (aus Sicht Deines Seitenbesuchers) unwichtigen Details verlierst und je weiter Du Dich vom Bedarf und der Lösung Deines potenziellen Kunden entfernst, desto größer ist die Chance, dass dieser wieder abspringt.
Es geht also nicht darum, möglichst alles zu sagen (zu schreiben), was Du zu Deinem Angebot weißt, sondern nur das, was für Deinen noch-nicht-Kunden für seine Kaufentscheidung wichtig ist.
Versetze Dich also am besten in den Kopf und in das Problem Deines Kunden und streiche alles, was in Deinem Text aus dieser Perspektive unwichtig ist, heraus.
Kürze was das Zeug hält. Für Deinen Drang, alles rauszulassen, was Du weißt, kannst Du später noch bloggen.
Nachdem Du alle Kürzungen vorgenommen hast, zeige Deinen Text Laien und lasse sie die Frage beantworten, ob sie verstehen, was Du anbietest, für wen und welchen Nutzen das hat.
Am Ende kannst Du noch ein zehnjähriges Kind fragen.
Wenn alle verstanden haben, welchen Nutzen Dein Angebot und für wen bietet, dann kann der Text auf Deine Webseite.
3. Formuliere einfach !
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Manche Menschen scheinen sich geradezu darin zu suhlen, Dinge möglichst kompliziert auszudrücken. Manchmal denke ich so: „Na ja, wenn er sonst nix hat…“
Beachte bei der Formulierung Deiner Webseitentexte besonders darauf, dass sie Deine Zielgruppe verstehen kann.
Als behandelnder Physiotherapeut oder als Life-Coach hast Du es vermutlich überwiegend mit Laien zu tun. Erkläre Dein Angebot und die Nutzen, die es stiftet also am besten so, dass es auch ein zehnjähriges Kind versteht.
Wenn Du Industrieberater für komplexe Produktionsverfahren bist und Deine Zielgruppe Produktionsleiter in der verarbeitenden Industrie sind, darfst Du gerne auch etwas tiefer in die Fachjargonkiste greifen.
Denke aber immer daran, dass Deine Formulierungen von Deiner Zielgruppe verstanden werden müssen und halte Dich an den Grundsatz, so einfach wie möglich und nur so kompliziert wie unbedingt nötig zu schreiben !
4. Gesetz: Schaffe Übersichtlichkeit !
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Die Formulierungen Deiner Texte sind das eine – deren Lesbarkeit auf dem Bildschirm das andere.
Deine Webseitentexte müssen nicht nur verständlich sein, sondern auch lesbar.
Da mittlerweile bis zu 90% der Webseitenbesuche auf dem Smartphone stattfinden, müssen Deine Webseitentexte also auch auf einem kleinen Bildschirm noch lesbar rüber kommen.
Übersichtlichkeit Deiner Texte erreichst Du u.a. durch:
Verwendung von Überschriften und Unterüberschriften
Verwendung von Aufzählungszeichen / Spiegelstrichen
Dem Einbau von Absätzen im Text (als Orientierung: Etwa jede 3. Zeile ein Absatz)
Der Nutzung von „Rhetorischen Figuren“, also z.B. bestimmte Formen des Zitates oder bewusste (aber dosiert eingesetzte) – GROSS-SCHREIBUNG
Den Einbau von Bildern und Grafiken im Textfluss
Ganz kontraproduktiv sind typische „Bleiwüsten“ – also viel und dichter Text auf einer Seite.
5. Schreibe logisch zusammenhängend und wiederhole wenig
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Der Rote Faden ist ein guter Begleiter für das Erstellen Deiner Webseitentexte.
Idealerweise schaffst Du es, auf einer Seite Deiner Website einen Kerngedanken und alles was dazu gehört nur einmal zu erwähnen.
Geschichten müssen logisch enden, idealerweise in einer Aufforderung an Deinen Kunden, etwas zu tun (Call to Action).
Das könnte dann z.B. so aussehen:
„Da Onlinemarketing ein komplexes Thema ist, bei dem Du viel falsch machen kannst, ist es sinnvoll, Dir einen erfahrenen Berater zur Seite zu holen um die teuren Fehler zu vermeiden.
Ich bin ein erfahrener Onlinemarketingberater. Rufe mich an um mehr darüber zu erfahren, wie ich Dir dabei helfen kann, erfolgreich online Kunden zu gewinnen !“
Menschen wollen wissen, warum sie etwas tun sollen und was für sie dabei drin ist.
Hilf ihnen dabei, indem Du es ihnen einfach machst, logischerweise den nächsten Schritt zu gehen.
Ein guter Anhaltspunkt für eine einfache Dramaturgie ist die klassische Aufteilung
Einleitung
Hauptteil
Schluss
Vermeide Wiederholungen
Achte darauf, dass Du nicht in unterschiedlichen Absätzen die gleichen Aussagen einfach nur in abgewandelter Form wiederholst.
Es ist unsinnig, am Anfang Deiner Webseite zu schreiben, dass Du bereits mit vielen unterschiedlichen Kunden aus vielen Branchen zusammengearbeitet hast um drei Absätze weiter zu schreiben, dass Deine Kunden aus vielen Bereichen kommen…
Aber… da Du Dich ja sowieso in Zukunft kurz fassen wirst, passiert Dir das nicht…
6. Gesetz: Schaffe Emotionalität !
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Menschen kaufen in der Regel emotional motiviert und begründen ihre Entscheidung dann rational.
Eines hat das Onlinemarketing ganz sicher geschaffen, nämlich eine noch nie dagewesene Transparenz aller Angebote – weltweit – und deren objektive Vergleichbarkeit.
Dort, wo alles mehr oder weniger gleich ist, oder zumindest in ähnlicher Art zigfach vorhanden zu sein scheint, entscheidet im Zweifelsfall die Emotionalität.
Es ist kein Geheimnis, dass Elektronikprodukte der Marke mit dem angebissenen Obst im Logo, technisch nicht unbedingt besser sind, als die ihrer Konkurrenz.
Durch ein emotionales Marketing schafft es das Unternehmen aber seit Jahrzehnten, dass selbst erwachsene Menschen sich mit einem Schlafsack vor deren Läden zum Schlafen legen, um am nächsten Morgen als erster das neue Smartphone oder das neue Tablet in den Händen zu halten.
Wenn das nicht emotional ist, weiß ich es auch nicht mehr…
Es ist also hilfreich, wenn Du etwas Emotionalität in Deine Texte bringst.
Einfache Tipps für emotionales Schreiben: –
Entführe Deine Leser in die Zukunft, wenn sie Dein Angebot schon angenommen haben (z.B. Sie werden schnell spüren, wie sich lang aufgestaute Konflikte auflösen und Ihr Leben leichter wird…).
Verwende verstärkende Adjektive: z.B. „Dieser Wein ist BESONDERS bekömmlich“ (statt nur: „Dieser Wein ist bekömmlich“).
Verwende das „Du“, wenn es zu Deiner Zielgruppe passt.
Nutze Storytelling, wenn es zu Deiner Zielgruppe passt (z.B. „Neulich kam ein Kunde mit diesem Problem zu mir…..[ ]. Mit der Lösung XYZ ist er nun zufrieden und kann wieder lachen.“).
Eine ganze Gruppe von erfolgreichen Onlinemarketern arbeitet mit Storytelling: Viele Social-Media-Influencer tun es.
Mir persönlich geht die teils inflationäre Verwendung von Storytelling ein wenig auf den Geist. Aber vielleicht bin ich einfach nicht in der entsprechenden Zielgruppe.
7. Gesetz: Reduziere Komplexität (bei Deinen Angeboten) !
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Ich persönlich finde es z.B. sinnlos, wenn Coaches ihre Angebote unterschiedlich bepreisen, je nachdem ob das Coaching online oder offline stattfindet. Ebenso ob eine oder zwei Personen an der Sitzung teilnehmen u.s.w.
Mache Dir immer bewusst, dass es Beratungskunden nicht in erster Linie darum geht, billig zu kaufen, sondern so zu kaufen, dass ihr Problem gelöst wird oder ihr Wunsch erfüllt wird. Die wichtigste Frage ist – besonders für Privatpersonen – die, ob sie es sich leisten können, bei Dir zu kaufen.
Ein Paar, das zum Paartherapeuten geht, wird sich wohl kaum für einen Therapeuten entscheiden, der pro Sitzung 10,00 EUR weniger / Stunde berechnet, dem sie aber nicht zutrauen, die Harmonie zwischen den beiden wieder herzustellen.
Ebenso finde ich es total unsinnig, wenn Coaches eine Einzelsitzung z.B. für 150,00 EUR anbieten, ein Fünferpaket aber statt für 750,00 EUR für 650,00 EUR.
Niemand kauft einen Fünferpack Coaching wegen des Preises, sondern weil der fünf Sitzungen benötigt. Was soll das also ?
Solcherlei Konstrukte erhöhen nur unnötig die Komplexität der Angebote und machen es den (Online)Kunden schwer, sich zu entscheiden.
8. Gesetz: Fordere zum Handeln auf !
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Wie in jedem guten Verkaufsgespräch gehört die Aufforderung zum Handeln an den Kunden dazu.
Im Onlinemarketing, speziell auf Webseiten, ist es wichtig immer wieder „Call to Actions“ im Text einzubauen.
Grundsätzlich gilt: Je länger der Text, desto mehr CTAs dürfen es sein.
CTAs führen auf der Website nicht zwangsläufig zu Umsatz, sondern sie sind auch dazu geeignet, Deinen Webseitenbesucher auf Deiner Website zu halten.
Call-to-Actions sind also z.B. „Schau auch mal hier“ (Link auf über-mich-Seite) oder „Ruf mich an“ (anklickbarer Telefonnummer-Link) bis hin zu „Buche hier Deinen Termin“ (Link zu Terminbuchungsmodul).
9. Gesetz: Beachte SEO !
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Die Reise eines Kunden zu Deiner Website beginnt mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50% in einer Suchmaschine. In Deutschland ist das derzeit in 90% aller Fälle Google.
Damit Deine Website überhaupt in der Suchmaschine auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisseite (SERP – Search Engine Result Page) angezeigt wird, ohne dass Du dafür bezahlst, müssen die einzelnen Seiten Deiner Website suchmaschinenoptimiert sein.

Lohnen sich bezahlte Online-Werbeanzeigen?

Bezahlte Online-Werbeanzeigen kannst Du z.B. bei Suchmaschinen schalten oder auf Social-Media-Plattformen.
Bei Suchmaschinen wird dann in einem bestimmten Bereich der Suchergebnisanzeige Dein Angebot angezeigt. Die Abrechnung erfolgt “per Klick”. Sobald jemand auf Deinen Anzeige klickt, bezahlst Du dafür einen Preis. Die Höhe des Klickpreises ergibt sich aus verschiedenen Faktoren. Er kann einige Cent oder viele Euro betragen.
Bei Social-Media-Anzeigen ist das ähnlich, mit dem Unterschied, dass Deine Werbeeanzeige nicht aufgrund von Suchanfragen ausgelöst wird, sondern von einen Algorithmus gesteuert bei “vermutlich interessierten Nutzern” angezeigt wird.
Ob sich bezahlte Werbeenzeigen lohnen ist eine Frage der Zielsetzung:
1. Wenn es Dir reicht, dass Dein Angebot / Deine Marke bekannt wird, musst Du nur entscheiden, wie viel Dir das wert ist und diesen Betrag investieren und die Anzeigen laufen lassen.
2. Wenn Deine Zielsetzung ist, mehr Umsatz (und damit mehr Gewinne zu erzielen) ist die Frage der Rentabilität einfach zu errechnen: Wenn die Anzeigenkosten niedriger sind, als die Gewinne, hat es sich gelohnt.
Dabei ist vor allem der Zeitraum zu beachten, in dem Du das Geld investierst.
Die wenigsten Beratungskunden werden z.B. Deine Beratung aufgrund einer einzigen Werbeanzeige bei Dir buchen. In der Regel machen die Kunden eine längere “Reise”, bis sie sich für ein Angebot entscheiden (das nennt man “Customer Journey”).
Aus meiner Erfahrung mit unterschiedlichen Online-Werbekanälen (Google, Facebook, Bing, XING) kann ich sagen, dass man sehr genau hinsehen muss, ob und welche bezahlten Werbeeinzeigen sich lohnen.
Das Blöde daran ist, dass Du – ohne es auszuprobieren – nie eine Antwort auf die Frage erhalten wirst.
Du musst Dir also ein Budget einrichten und am Ende der Maßnahme (Kampagne) Bilanz ziehen, ob und in welchem Bereich es sich für Dich gelohnt hat.
Gerade bei SEA (also bezahlten Suchmaschinenanzeigen – z.B. bei Google) rate ich unbedingt dazu, Dich bei ihrer Einrichtung begleiten zu lassen, da sonst das Risiko besteht, dass Du viel Geld verbrennst, das mit besserer Einrichtung vermeidbar ist.
Das hängt einfach damit zusammen, dass Suchmaschinen “relevante Suchbegriffe” sehr großzügig zu ihren Gunsten auslegen, damit häufig kostenpflichtig geklickt wird, wenn Du nicht konsequent von Anfang an einsteuerst.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Website und Webseite, Homepage, Startseite u.s.w. ?

Die Gesamtheit Deines Webauftritts ist Deine “Website”. “Site” ist englich und bedeutet so viel wie “Ort”. Die Website ist also der Ort, an dem Du im Internet Dein Angebot repräsentierst.
Eine Webseite ist eine einzelne Seite dieser Website – also z.B. Deine Startseite, Deine Impressumseite u.s.w.
Die “Homepage” ist die Startseite Deiner Website. Es ist die Webseite, die angezeigt wird, wenn Besucher Deine Internetadresse eingeben.
Landingpages sind einzelne Webseiten, die für eine bestimmte Kampagne / ein Angebot erstellt wurden und sind in der Regel sehr verkaufsorientiert.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) funktioniert übrigens über die einzelnen Webseiten, Landingpages und Blogbeiträge und nicht über die “Site” – also den Gesamtauftritt von Dir.

Was bedeutet eigentlich “organische Reichweite” im Onlinemarketing ?

Bei organischer Reichweite geht es um Suchmaschinenmarketing.
Damit eine Webseite in einer Suchmaschine bei der Eingabe bestimmter Begriffe angezeigt wird, gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Du bezahlst ein Inserat bei der Suchmaschine.
2. Die Suchmaschine findet Deine Webseite so relevant für den Suchbegriff, dass sie sie in den Suchergebnissen anzeigt.
Organische Reichweite meint, es passiert “2.”.
Damit Deine Webseite in den Suchergebnissen der Suchmaschine angezeigt wird, muss der Algorithmus sie für “gut” befinden – also passend zur Suchanfrage.
Je nachdem, wie “gut” der Suchmaschinenalgorithmus Deine Webseite findet, wirst Du in den Suchergebnissen oben angezeigt – auf der 1. Seite – oder weiter hinten.
Damit Deine Webseite auf der 1. Seite der Suchergebnisseite angezeigt wird, muss Deine Webseite “suchmaschinenoptimiert” sein – das nennt man “SEO”.
Suchmaschinenoptimierung ist Fleißarbeit, aber sie lohnt sich. Eine suchmaschinenoptimierte Webseite wird dauerhaft in den Suchergebnissen von Suchmaschinen angezeigt und sorgt so dauerhaft für Besucher auf Deiner Webseite und Website.
Bei der bezahlten Inseraten hingegen endet die Anzeige, wenn das Budget aufgebraucht ist.

Welche sind die richtigen Keywords für mich und meine Webseiten ?

Keywords werden für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen benutzt.
Ziel ist es, in Suchmaschinen mit bestimmten Begriffen von Suchenden gefunden zu werden.
Die Keywords, die Du verwendest, sollten:
– Zu Deiner Positionierung passen (Wichtige Vorarbeit: Positionierung !)
– Sich daran orientieren, wonach Deine Zielgruppe (ergibt sich aus der Positionierung !) sucht.
Viele Selsbstständige machen den Fehler und leiten ihre Keywords aus dem Produkt ab.
Beispiel:
Für einen Landschaftsfotografen sind “Belichtungszeit, Blende & Ausrüstung” interessante Keywords.
Für Menschen, die sich ein schönes Wandbild kaufen wollen, sind es andere Keywords, z.B. “Schöne Landschaft” oder “Wanddekoration”.
Da man grundsätzlich nicht “Websites” (also die Gesamtheit eines Webauftrittes) sondern nur einzelne Webseiten davon auf wenige Keywords optimieren kann, ist es sinnvoll, eine Keywordstrategie zu entwickeln, die sich über mehrere Webseiten einer Website erstreckt.
Ausgehend von der Tatsache, dass man eine Webseite immer nur für eines, bzw. für wenige Keywords optimieren kann, ist in der Regel die Erstellung so genannter “Landingpages” nötig. Das sind einzelne Webseiten, die eine bestimmte Promo-Strategie verfolgen (z.B. ein Produkt / Angebot zu bewerben).
Jede einzelne Webseite (Landingpage) hat dann einen Keywordschwerpunkt, der dazu passt, was auf dieser Webseite “promoted” und “über die Suchmaschine gefunden” werden soll.
Dieses Keyword / diese Keywords kommen dann in einer idealen Häufigkeit, beginnend mit der URL über die Überschriften, Unterüberschriften und dem Text vor.
Im obigen Beispiel der Landschaftsfotografie könnte das also sein:
– Webseite A: “Wandbilder für Büros”
– Webseite B: “Wandbild / Deko für ein schönes Zuhause”
Das Produkt ändert sich nicht, lediglich die “Keywords” ändern sich und damit die Auffindbarkeit in Suchmaschinen.
Also: Die Wahl der Keywords, die Du verwendest, hängen vor allem davon ab, was Du wem schmackhaft machen willst.
Ideal ist es, wenn Du einen generischen Begriff in einer Nische für Dich verwenden kannst.
Statt “Löffel” also z.B. “Suppenlöffel” oder noch besser “Hangemachte Suppenlöffel aus Silber”.
Je spitzer, desto besser, denn die Chance ist sehr groß, dass bereits viele Anbieter versuchen, ihre Webseiten auf “Löffel” zu optimieren und Deine Webseite dann nur noch unter “Ferner liefen…” gezeigt wird.
Wenn Du Dein Angebot aber sehr spitz formulieren kannst wie – “Braune Hunde mit großen Ohren” – statt “Hunde” oder “Braune Hunde”, dann solltest Du das intensiv in Deinen Keywords tun, um die Nische möglichst intensiv zu besetzen.
Ganz falsch ist es z.B. eine Seite einer Website mit stark unterschiedlichen Keywords zu versehen, da die Suchmaschinen diese nicht klar zuordnen können.
Im Ergebnis wirst Du nicht bei vielen Suchen angezeigt, sondern bei keiner Suche.
Zusammenfassung:
Die Frage: “Welche Keywords soll ich nehmen ?” ist viel einfacher gestellt, als beantwortet. Ihre professionelle Beantwortung geht nur über die Strategie- und Zielklärung Deiner Website und ihrer Webseiten.
Die oben beschriebenen Grundsätze gelten dabei jedoch immer.