5 Schritte zu mehr Kunden und mehr Umsatz online

Immer wieder werde ich gefragt, wie meine persönliche Transformation vom Berater zum freien Menschen gelungen ist.

Genau genommen sind die 4 Schritte, die zur persönlichen Veränderung führen recht schnell benannt.

Es sind die folgenden Schritte :

  • Erkennen – das was nicht stimmt
  • Suchen – danach wie es sein soll
  • Entscheiden – einen neuen Weg zu gehen
  • Machen – alles was nötig ist

Wie so oft liegt der Teufel aber im Detail und nicht an den Überschriften. Deshalb will ich hier nochmal etwas genauer erklären, was es mit den 4 Schritten zur persönlichen Transformation genau auf sich hat.

Erkenne und akzeptiere, das was nicht stimmt

Am Anfang der Veränderung steht oft ein vages Gefühl dafür, dass etwas nicht stimmt, dass es besser sein könnte als es ist.

Sehr gerne neigen wir dazu, dieses Gefühl beiseite zu schieben.

Mit Beschwichtigungen wie „anderen geht es viel schlechter“ oder „was soll´s – ich habe es ja warm und trocken“ oder „so ist das eben in Projekten, das muss man aushalten“, wird das Gefühl beerdigt und lebt fortan ein Eigenleben unter der Oberfläche.

Richtig wäre es aber stattdessen anzuerkennen, das etwas nicht stimmt, das auch zuzulassen und dem ganzen einen Namen zu geben.

Also z.B. so: „Es ist totale Kacke, dass ich seit Monaten keinen Tag vor 20:00 Uhr aus dem Projekt komme und auch am Wochenende noch Analysen verfasse und nachts E-Mails sende, anstatt mit meiner Frau zu kuscheln oder den Kindern zu spielen.“

Alles was wir unterdrücken kommt irgendwann als böser Dämon zurück.

In welcher Gestalt, das ist noch unbekannt, aber er kommt – ganz sicher.

Suche danach, wie es sein soll

In der Psychologie ist es längst bekannt, dass wir nicht „nichts tun“ können, sondern nur „stattdessen etwas tun können“.

Um die Motivation für eine Veränderung zu aktivieren, brauchen wir eine lohendere Alternative zum aktuellen Status.

Das Fehlen dieser „Lohnenden Alternative“ ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Menschen lieber in einer ungünstigen Situation feststecken bleiben, anstatt sie zu verändern.

Entwickle die lohnendere Alternative für Dich

Während es noch relativ leicht ist, sehr genau zu sagen, was doof ist, fällt es vielen Menschen schon schwerer, genau zu beschreiben, wie es für sie selbst gut ist.

Wir sind oftmals so sehr vom Status Quo beschränkt, dass wir es gar nicht mehr gewohnt sind, unsere Wünsche und Bedürfnisse glasklar unvoreingenommen und ehrlich zu benennen.

Es kann ja sein, dass Du heute noch nicht „einfach so“ das Projekt verlassen kannst…. aber vielleicht übermorgen !?

Es wird Dir umso leichter fallen, darauf hinzuarbeiten, das ungeliebte Projekt zu verlassen, wenn Du eine lohendere Alternative im Blick hast; das muss kein anderes Projekt sein, es kann auch eine andere „Vision“ sein, die verlockend ist.

Nimm Dir daher Zeit für Dich, gehe tief, tief in Dich und suche danach, wie eine Situation für Dich selbst richtig ist.

Wenn Du 10x pro Woche Sex möchtest, dann stehe dazu. Wenn Du fünf Millionen auf dem Konto haben willst, dann stehe dazu und wenn Du gerne einen Halbtagsjob hättest, stehe auch dazu.

Übrigens: Auch wenn Du keine coole-Speakersau mit einer Million Followern auf Social-Media sein willst, dann stehe bitte auch dazu !

Du musst es ja noch niemandem erzählen, aber Du kannst es schon mal für Dich selbst klären.

Bei Deiner Visionsentwicklung empfehle ich Dir, möglichst alles, was Dir wertvoll erscheint, in Deine Überlegungen einzubeziehen. Oft ist es z.B. nur vordergründig das Geld, das als soooo lohnend erscheint, den Schmerz auszuhalten.

Dabei ist doch materieller Wohlstand oft nur ein Kriterium von vielen, die eine lohnende Vision beschreiben können…

Ohne Deine ganz persönliche Vorstellung davon, wie genau es sein soll, ist es so, als wenn Du Dich ins Auto setzt und dem Navi die Entscheidung darüber lässt, wohin des Dich fährt.

Irgendwo kommst Du dann schon an, mal ist es ok, mal nicht – aber es ist ein reines Zufallsergebnis.

Entscheide Dich, einen neuen Weg zu gehen

Ich frage Dich jetzt mal: Wenn ein guter Freund Dir sagen würde, dass er in der aktuellen Situation unzufrieden ist, er aber eine klare Vorstellung davon hat, wie es für ihn sein soll, was würdest Du ihm raten zu tun ?
Stehenbleiben und den Mist weiter mitzumachen, oder nach Wegen zu suchen, es zu verändern ?
ich unterstelle Dir, dass Du als guter Freund nicht nur den Rat aussprechen würdest, es zu verändern, sondern Deinem Freund auch noch anbötest, ihn bei der Veränderung zu unterstützen.

Welchen Rat kannst Du Dir selbst geben ?

Ich rate Dir: Triff eine Entscheidung dafür den Weg zu gehen, der Dich dorthin führt, wo das liegt, was Du Dir wünschst.

Mache alles was nötig ist

Nichts zu verändern ist total bequem. Wohl deshalb stimmt die Aussage:

Wer will sucht nach Wegen,

Wer nicht will, sucht nach Hinderungsgründen.

Ich habe Menschen mit hunderttausenden Euro auf dem Konto erlebt, die mir versichert haben, dass sie „keine Ressourcen hätten“, um ihre Situation zu verändern (schließlich sei das Geld für die Rente gedacht – im Alter von 40 wohl gemerkt).

Ich habe Genies erlebt (jedenfalls im Vergleich zu mir), die mir im Brustton der Überzeugung gesagt haben, sie „könnten ja nichts anderes“.

Es gibt Menschen mit riesigen Freundeskreisen voller Kompetenzen (Ressourcen) um alles mögliche anzupacken, die aber lieber behaupten „ich kann das nicht“,als ihre Möglichkeiten zu nutzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das sind alles Argumente, die vom Status Quo ausgehen.

Wer wirklich eine Veränderung will, der greift auf seinen Rentenfonds und investiert etwas davon, solange er noch gestalten kann.

Wer kein Geld für eine notwendige Investition hat, der klappert 1000 Banken und Investoren ab und feilt so lange an seinem Businessplan, bis es passt und der die Kohle zusammen hat.

Wer wirklich will, setzt sich nicht hin und sagt „Das geht nicht“ sondern überlegt, was getan werden muss und tut es.

Es ist einfach, oder ?

Die Schwierigkeit der Veränderung besteht nicht darin, diese 4 Schritte zu verstehen, sondern sie besteht darin, sie zu gehen.

Erfolg ist, was folgt – und zwar Deiner Entscheidung und Handlung.

Insofern ist auch der Misserfolg ein Erfolg, nur eben ein unerwünschter.

Er ist die Folge Deines Handelns und Nichthandelns.

Deine persönliche Veränderung ist die Folge davon, ob Du die 4 Schritte mit ganzem Herzen gehst, oder nicht oder nur halbherzig.

Ist einfach, oder ?

Sag´ ich doch….

Flatfield

Flatfield is Fotograf, Autor und Business-Coach.
Der Fotograf betreibt Wiesbaden ein bekanntes Irisfoto-Studio.
Neben der Irisfotografie gilt seine Leidenschaft insbesondere der Landschafts- und Naturfotografie sowie der Straßenfotografie.
Als Business-Coach hilft er anderen Selbstständigen dabei, online mehr Kunden und Aufträge zu gewinnen.
Flatfield hat 3 erwachsene Töchter und Enkelkinder und lebt mit seiner langjährigen Partnerin in Hofheim am Taunus.

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